Vereinssatzung des Studenten - Sinfonie - Orchesters Marburg e.V.

Vom 13. Mai 1993, zuletzt geändert am 21. Januar 2006

 

 

§ 1 Allgemeines

 

(1) Der Verein führt den Namen »Studenten-Sinfonie-Orchester Marburg« , nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister, die alsbald erwirkt werden soll, mit dem Zusatz »eingetragener Verein« (»e.V.«).

 

(2) Sitz des Vereins ist Marburg/Lahn.

 

(3) Das Vereinsjahr geht vom 01.10. eines Jahres bis zum 30.09. des folgenden Jahres und teilt sich in zwei Semester; das Wintersemester vom 01.10. eines Jahres bis zum 31.03. des nächsten Jahres und das Sommersemester vom 01.04. bis 30.09. eines Jahres.

 

 

§ 2 Gemeinnützigkeit

 

(1) Der Verein verfolgt nach Maßgabe §3 Absatz 1 dieser Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes »Steuerbegünstigte Zwecke« der Abgabenordnung.

 

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

 

(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an den »Marburger Universitätsbund e.V.«, der es unmittelbar und ausschließlich für die musikalische Arbeit an der Philipps-Universität Marburg zu verwenden hat.

 

(5) Vereinsämter sind Ehrenämter. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

§ 3 Zweck und Ziel

 

(1) Der Verein fördert die Volksbildung und die Kunst- und Kulturpflege durch Orchesterarbeit und damit zugleich das öffentliche Musikleben an der Philipps-Universität Marburg und außerhalb.

 

(2) Zur Durchführung des Ziels wird ein spielfähiges Sinfonieorchester überwiegend aus Studierenden der Universität gebildet, das mit regelmäßigen Proben, Probenwochenenden, Sonderproben und Konzerten dem Vereinszweck dient.

 

(3) Der Verein pflegt auch Kammermusik durch die Bildung von Kammerensembles.

 

 

§ 4 Mitglieder

 

(1) Mitglied des Vereins kann jede volljährige natürliche und jede juristische Person werden.

 

(2) Zur Gestaltung der Arbeit können Gäste hinzugezogen werden.

 

(3) Dem Verein können neben Musikern auch Personen angehören, die das Vereinsziel durch nichtmusikalische Arbeit unterstützen.

 

 

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

 

(1) Über den Erwerb der Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.

 

(2) Ein Interessent muss einen schriftlichen Antrag stellen.

 

(3) Mit Annahme der Mitgliedschaft erkennt das neue Mitglied die Vereinssatzung an.

 

(4) Gründe für die Ablehnung eines Bewerbers brauchen nicht genannt zu werden.

 

 

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

(1) Mitglieder sind verpflichtet, die Bestrebungen und Interessen des Vereins nach Kräften zu unterstützen, sowie Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen.

 

(2) Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung gleiches Stimmrecht. Eine Übertragung des Stimmrechtes ist nicht möglich.

 

(3) Die Mitglieder sind zur Zahlung eines Mitgliedsbeitrages verpflichtet, dessen Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung bestimmt wird.

 

 

§ 7 Erlöschen der Mitgliedschaft

 

(1) Die Mitgliedschaft geht verloren durch

 

a) freiwilligen Austritt, der durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand anzuzeigen ist.

 

b) Ausschluss

 

c) Erlöschen der Mitgliedschaft; sie erlischt, falls ein Mitglied in einem Zeitraum von vier Semestern

 

aa) sich nicht zurückgemeldet hat oder

 

bb) während Proben oder Mitgliedsversammlungen nicht anwesend war oder

 

cc) keinen Mitgliedsbeitrag entrichtet hat.

 

(2) Durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich oder schriftlich zu rechtfertigen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Anrufung der Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig; bis zu diesem Zeitpunkt ruhen die Mitgliedsrechte.

 

 

§ 8 Vereinsorgane

 

(1) Organe des Vereins sind

 

a) die Mitgliederversammlung

 

b) der Vorstand

 

c) der Beirat

 

 

§ 9 Mitgliederversammlung

 

(1) Die Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal jährlich zusammen.

 

(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen. Auf schriftlichen Antrag von mindestens 1/10 -tel ( oder 10% ) - höchstens aber 10 - aller Mitglieder muss eine Mitgliederversammlung vom Vorstand einberufen werden.

 

(3) Alle Mitglieder werden mindestens 14 Tage vorher vom Vorstand schriftlich unter Angabe der Tagesordnung dazu eingeladen.

 

(4) Die Mitgliederversammlung

 

a) wählt

 

aa) den Vorstand und die Ehrenmitglieder

 

bb) den Dirigenten

 

und beschließt über

 

b) Entlastung des Vorstandes

 

c) Satzungsänderungen

 

d) Anträge der Mitglieder und des Vorstandes

 

e) die Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages

 

f) die Auflösung des Vereins.

 

(5) Der 1.Vorsitzende leitet die Versammlung. Er kann von einem Vereinsmitglied vertreten werden. Nach Eröffnung der Mitgliederversammlung gibt der Versammlungsleiter zunächst die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung bekannt und bringt, falls die Versammlung keinen anderen Beschluss fasst, die vorgesehenen Punkte in der vorgesehenen Reihenfolge zur Beratung und Abstimmung.

 

(6) Die Beschlussfassung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

 

(7) Bei Beschlüssen über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist eine Stimmenmehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder erforderlich.

 

(8) Zur Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von mindestens 2/3 der Vereinsmitglieder erforderlich.

 

(9) Über Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

 

§ 10 Der Vorstand

 

(1) Der Vorstand setzt sich zusammen aus

 

a) dem 1.Vorsitzenden

 

b) dem 2.Vorsitzenden

 

c) vier bis sieben weiteren Mitgliedern

 

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für ein Jahr gewählt. Wiederwahl ist möglich.

 

(3) Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtsperiode aus, so wählt der verbleibende Vorstand ein Ersatzmitglied für die verbleibende Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

 

(4) Der 1. und der 2.Vorsitzende sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jedoch kann jeder alleine den Verein gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

 

 

§ 11 Beschlussfassung des Vorstandes

 

(1) Beschlüsse fasst der Vorstand durch mehrheitliche Abstimmungen.

 

(2) Der Vorstand trifft sich regelmäßig zur Abstimmung seiner Tätigkeiten. Dazu ist die Anwesenheit von mindestens 2/3 der Vorstandsmitglieder nötig, die Vollständigkeit des Vorstandes ist jedoch anzustreben.

 

(3) Bei Beschlüssen, zu denen Einstimmigkeit des Vorstands erforderlich ist, kann das Stimmrecht bei Verhinderung eines Vorstandsmitgliedes durch schriftliche Vollmacht auf ein anderes Vorstandsmitglied übertragen werden.

 

 

§ 12 Der Beirat

 

(1) Der Beirat besteht aus dem Dirigenten, dem Konzertmeister, den Stimmführern der Stimmgruppen Zweite Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass sowie je einem Vertreter der jeweiligen Bläser-Stimmgruppen und des Schlagwerks.

 

(2) Der Dirigent wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Seine Amtszeit kann durch den Vorstand jeweils semesterweise verlängert werden, sofern die Mitgliederversammlung nicht die Beendigung der Amtszeit des Dirigenten beschließt. Der Dirigent ist kein Mitglied des Vereins im Sinne dieser Satzung.

 

(3) Der Konzertmeister wird von der Stimmgruppe 1. Violine vorgeschlagen und vom Beirat im Einvernehmen mit dem Dirigenten gewählt. Die Stimmführer sowie die Bläservertreter werden von ihren jeweiligen Stimm- und Instrumentalgruppen ernannt.

 

(4) Der Beirat beschließt in Einvernehmen mit dem Vorstand eine Auswahl des musikalischen Programms und schlägt sie der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vor.

 

 

§ 13 Beschlussfassung des Beirats

 

(1) Beschlüsse fasst der Beirat durch mehrheitliche Abstimmung.

 

(2) Der Beirat trifft sich regelmäßig zur Abstimmung seiner Tätigkeiten. Zur Beschlussfassung ist eine Anwesenheit von 2/3 der Beiratsmitglieder erforderlich, die Vollständigkeit des Beirats ist jedoch anzustreben.

 

 

§ 14 Haftpflicht

 

Für die während vom Verein durchgeführter Veranstaltungen entstehenden Personen- und Sachschäden haftet der Verein Mitgliedern und anderen Teilnehmern nicht.

 

 

§ 15 Auflösung des Vereins

 

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung unter Einhaltung der Regelungen dieser Satzung beschlossen werden.

 

(2) Für den Fall der Auflösung des Vereins werden die zwei Vorsitzenden zu Liquidatoren ernannt. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich. Ihre Rechte und Pflichten bestimmen sich im übrigen nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über die Liquidatoren (§§47ff. BGB).

 

 

§ 16 Inkrafttreten

 

Vorstehende Satzung wurde von der Gründungsversammlung am 17.5.1993 beschlossen. Sie tritt in Kraft, sobald der Verein in das Vereinsregister eingetragen ist.

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