Solisten

Evelina Dobraceva (Sopran)

Evelina Dobraceva

Evelina Dobraceva

Born in Russia, Evelina Dobračeva studied accordion, conducting and teaching at the College of Music in her hometown of Syzran, graduating with a diploma in 1994.

After relocating to Berlin in 2000, she began singing under the tuition of Professor Norma Sharp, Snezana Brzakovic and Professor Julia Varady at the Hanns Eisler Music College in Berlin. Ms. Dobračeva has participated in masterclasses with Professor Dietrich Fischer-Dieskau, Professor Thomas Quasthoff and Peter Konvitschny.

Her competitive successes include the highest level of scholarship from the German Republic in 2004 and 2006 and prize winner in the Würzburg Mozart Competition in 2006.

In concert, Ms. Dobračeva has sung Ein Deutsches Requiem by Brahms and Beethoven’s 9th Symphony at the Philharmonie Berlin, Rossini’s Petite Messe Solennelle at the Berliner Dom and Szymanovski’s Hungarian Stabat Mater in Berlin.

Ms. Dobračeva’s operatic debut was in the role of Donna Anna in Mozart’s Don Giovanni at the Kampnagel Fabrik in Hamburg, followed by the role of Ariadne in Strauss’ Ariadne auf Naxos.

She has recently sung Margarita’s Songs by Lokshin with the Virtuosi Moskvi in Moscow and also with the Orchestra Verdi in Milan with Maestro Rudolf Barshai, a Beethoven 9 conducted by Alexander Anissimov, Donna Anna in Don Giovanni with the Deutsche Staatsoper on tour to Japan, and Emma in Khovanshina at the Bayerische Staatsooper. She has also just recorded Rusalka by Dargomizhki with the West Deutsche Rundfunk conducted by Mikhail Jurovsky. Her recent performance of Fiordiligi in Cosi fan tutte at the Verbier Festival also gained great acclaim.

Her future engagements include another Fiordiligi at the Toulon Opera, Micaela in Piero Faggioni’s new production of Carmen at the Mikhailovsky Theatre in St. Petersburg and at the Cologne Opera, La Traviata also at the Cologne Opera, Benjamin Britten’s War Requiem with VARA Radio, a Gala concert in Turkey with the Bilkent Symphony Orchestra, and Strauss’ Four Last Songs with the Royal Liverpool PO conducted by Robin Ticciati.

Silke Richter (Mezzosopran)

Silke Richter wurde in Elsterwerda geboren und studierte Gesang an der Dresdener Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« bei KS Lenelies Höhle und Angela Liebold. Zudem nahm sie an Meisterkursen bei Brigitte Faßbaender, Elisabeth Schwarzkopf, Theo Adam u. Margreet Honig teil. Erste Engagements führten sie an die Landesbühnen Sachsen und an das Mittelsächsische Theater Freiberg-Döbeln.

Seit 2003 ist die Mezzosopranistin festes Ensemblemitglied am Theater Plauen-Zwickau. Mit großem Erfolg sang sie in den vergangenen Jahren unter anderem Bizets Carmen, den Cherubino

in Figaros Hochzeit, die Muse in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen, Octavian im Rosenkavalier und Azucena in Verdis Troubadour.

Gerne widmet sich Silke Richter auch dem Lied und Konzertgesang. Ihr Repertoire reicht vom romantischen Liedgut bis hin zu Werken aus dem 20. Jahrhundert. Mit dem Philharmonischen Orchester Zwickau-Plauen sang sie im vergangenen Jahr das Verdi-Requiem und war 2009 im Gewandhaus Leipzig Mitwirkende im Neujahrskonzert.

Michael Zabanoff (Tenor)

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Michael Zabanoff

Michael Zabanoff stammt aus Berlin, wo er an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« seine umfassende Ausbildung als Sänger und Gesangspädagoge erhielt.

Seit 1999 freischaffend tätig, führten ihn Engagements unter anderem an das Landestheater Mecklenburg Neustrelitz, an das Schloßparktheater und das Schauspielhaus in Berlin, die Schloßfestspiele Potsdam-Sanssouci, Landestheater Niederbayern in Passau, sowie nach Österreich an das Theater St. Pölten, das Lehar-Festival in Bad Ischl und das Stadttheater Baden bei Wien.

Sein Bühnen-Repertoire umfaßt 20 verschiedene Partien aus Oper und Operette.

Radio-Produktionen und CD-Einpielungen zeugen von Michael Zabanoffs Vielseitigkeit als Bühnendarsteller und Konzertsänger.

Konzertauftritte führten ihn nach Polen, Italien, die Schweiz, Kanada und die USA.

Zu seinen Partnern auf dem Konzertpodium gehörten das Telemann-Consort Magdeburg, Concerto Brandenburg, das Philharmonische Orchester Stettin, die Prager Philharmoniker, Camerata Bern, Dresdner Kreuzchor, Berliner Kammerorchester, Konzerthausorchester Berlin und die Berliner Symphoniker.

Darüberhinaus widmet sich Michael Zabanoff auch der Kammermusik und präsentiert seinem Berliner Publikum regelmäßig Liederabende.

Alban Lenzen (Bariton)

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Alban Lenzen

Alban Lenzen studierte im Anschluß an die Schulausbildung zunächst Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität seiner Heimatstadt München. Nach absolviertem Diplom begann er 1997 seine Ausbildung an der dortigen Musikhochschule in den Fächern Konzert- und Operngesang. Er erhielt dort Unterricht u.a. bei Prof. Wolfgang Brendel, Prof. Helmut Deutsch und Prof. Hanns-Martin Schneidt und wirkte bis zu seinem Abschluß im Sommer 2002 bei zahlreichen szenischen Produktionen der Bayrischen Theaterakademie solistisch mit.

Nach drei Jahren Festengagement als Bass am Stadttheater Bremerhaven wechselte er 2006 als Bassbariton an das Landestheater Coburg. Weiterhin führten ihn Gastverträge u.a. an die Stadttheater Freiburg und Chemnitz, sowie das Gärtnerplatztheater in München. Zu seinem Repertoire gehören z.B. Figaro, Mustafà, Mephisto, Escamillo, Kaspar und Kühleborn. Seit dieser Spielzeit arbeitet er freiberuflich und gibt momentan als vorerst letzte Partie in Coburg den Wotan in Wagners Rheingold.

Als Konzertsänger war Alban Lenzen in den letzten Jahren in zahlreichen Solopartien der gängigen Oratorienliteratur, sowie immer wieder in Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten zu hören und konzertierte damit im gesamten deutschsprachigen Raum. In Liederabenden interpretierte er zahlreiche Werke der meisten namhaften Komponisten dieses Genres, u.a. auch schon in Begleitung seines ehemaligen Dozenten Helmut Deutsch. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Schaffen von Schubert, Wolf und Mahler.

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